Lehn dich zurück.

Lass dich inspirieren.

Schaffe Neues.

Inspiriere Andere.

Der Sinn im eigenen Wirken.

Wie eine schöne Rose irgendwann verwelkt, so werden auch Wir eines Tages vergehen.
So mag sich doch der Ein oder Andere dem Wunsch hingeben, irgendetwas zu hinterlassen.
Während die Reproduktion die wohl gängigste Form des Nachlasses darstellt, so zählen doch auch kreative Werke oder Entdeckungen, Erfindungen und dergleichen dazu. 
Man denkt intuitiv an besonders bekannte Persönlichkeiten, die es wirklich geschafft haben, lange, gar über Jahrhunderte hinweg nachzuhallen. Doch darum geht es nicht mal.
Jeder Mensch hinterlässt kontinuierlich etwas, in dem er mit anderen kommuniziert, in dem er das Denken und Handeln der Anderen beeinflusst und somit im Großen und Ganzen die Zukunft mitgestaltet. Darauf beruht unser gesamtes Wachstum.
Was Du dem Anderen ins Ohr flüsterst, wird hier und da wieder ausgeplaudert, und all die Folgenden posaunen es, wenn auch wieder umgedacht und abgeändert, weiter in die Welt.

Nun liegt es an uns, an jedem Einzelnen, was wir gerne weitergeben wollen, es liegt an uns, mehr oder weniger kreativ zu werden, individuelle Erkenntnisse, Offenbarungen, Erlebnisse oder künstlerische Vielfalt mit der Welt zu teilen.

Hiermit ist endlich der Ort geboren, an dem ich Dinge mit der Welt teilen kann.
Ein kleines Portal, wo ich mich hier und da, wenn es mir danach gelüstet, etwas spielerisch austoben kann.

Etwas Musik, etwas Poesie und Gedanken über Dinge.

Wie Dinge entstehen.

In meinen Augen braucht es zwei Komponenten um kreativ zu werden.

Muse und Inspiration.

Inspiration kann überall geschehen, besonders wenn wir fühlen. Es mögen „postitiv besetzte“ oder eher „negativ besetzte“ Gefühle sein. Die Erzeugnisse der aller meisten Poesierenden und Musizierenden dieser Weltgeschichte wurzelten wohl eher in den negativ besetzten Gefühlen, wie Trauer, Liebeskummer, Weltschmerz etc. Aber es können genauso gut sehr positive Momente sein, die einen in irgendeiner Weise berühren.
Die Inspiration alleine genügt jedoch nicht, um dem Erlebten irgendwo Ausdruck zu verleihen.
Dazu braucht es dann die Muse.

Für meinen Teil ist die Muse größtenteils mit Zeit gleichzusetzen.
In vielen Fällen hilft dann noch ein entsprechender Ort, an dem man sich wohlfühlt und über die technischen Möglichkeiten verfügt.
Sich die Zeit zu nehmen, um beispielsweise etwas niederzuschreiben, ist bereits praktisch alles, ich erinnere mich an Momente, an denen ich mit viel Mühe gerade so ein Stück Papier und einen Stift auftreiben konnte, um dann in extrem unentspannter Haltung an einem Ort mit nerviger Hintergrundkulisse irgendetwas niederzukritzeln, was mir gerade durch den Kopf ging.

Erst also herrscht die Inspiration. Dann folgt die Muse, das sich Zeit nehmen, die Inspiration zu verarbeiten und sie mithilfe des Instruments seiner Wahl für Andere zugänglich zu machen. Diese wiederum nehmen sich daraufhin die Zeit, benötigen Muse, um diese Werke „in Empfang zu nehmen“

Zeit.

Wie viel Zeit haben mir. Wann nimmt der Mensch sich Zeit für Dinge. Wie teilen wir unsere Zeit ein. Was wird priorisiert.

Alles ist extrem schnelllebig heutzutage. Das sollte auch für niemanden mehr eine Wahnsinns-Erkenntnis sein. Ich könnte natürlich auch meinen Content wie alle anderen auf Instagram teilen, doch das Konzept von jenen Social-Media-Plattformen widersprechen meinem Konzept von Muse in jeglicher Hinsicht.

Die Zeit, die der Muse zugrunde liegt, gebührt folglich nicht nur den Produzierenden, den „Sendern“, sondern auch den „Empfängern“. Der eigentliche Sinn von dem „In-die-Welt-tragen“ liegt nämlich darin, dass Andere sich auch die Zeit nehmen, um das Gegebene wirken zu lassen, um darüber zu reflektieren, um es zu interpretieren und in die eigene Welt zu integrieren. Es beruht stark auf Wechselseitigkeit, ein Kreislauf aus Senden und Empfangen, in welchem es die Muse braucht, um alles Mögliche in gesunder Weise entstehen, wachsen und gedeihen zu lassen.
Das geschieht in meinen Augen keineswegs, wenn irgend ein Input mittels eines Fingerstreichers unmittelbar vom Nächsten übertönt wird. Der Content auf solchen Plattformen ist mittlerweile in einer „Übertönungs-Spirale“ angelangt, wer wirft mit noch härteren Backsteinen, um das durch und durch überreizte Gehirn des Swipenden noch in irgendeiner Weise zu stimulieren. Von all dem Content, welcher bei so Manchen binnen 12 Minuten beim Kacken mal kurz nebenher wegkonsumiert wird, hallt wenn überhaupt nur ein kleinster Bruchteil nach, in den meisten Fällen vermutlich gar nichts.
Somit ist meine Entscheidung ganz alleine dadurch begründet, dass ich lieber weniger, dafür etwas nachhaltigere Reichweite hab, statt vielleicht mehr Reichweite, dafür jedoch eingebettet in einen Brei aus Informationsgülle, in welchem ich nicht einmal die geringsten Chancen hätte durchzudringen, weil ich praktisch keine Backsteine hab, die ich werfen könnte.

Die Plattform ist im Aufbau.

In allmöglichen Schreibhäftchen sowie in allmöglichen Ecken meiner Festplatte befinden sich Dinge, die ich eines Tages gerne mal hier hochladen möchte. Ein kleines Feature will ich mir demnach nicht entgehen lassen. Unten findest Du die Möglichkeit, deine Email-Adresse zu hinterlassen. Falls Du Lust hast, erhältst Du dann hier und da von mir eine Infomail, falls es neuen Inhalt gibt.
Du bekommst ’ne Mail, musst die bestätigen und schon bist Du bereits Teil meiner großen Fishing-Lobby.

Dein Input interessiert mich.

Neben dem E-Mail-Verteiler, existiert da unten auch ein Kontaktformular. Hier kannst Du mir jederzeit Feedback oder Kritik geben, falls Dich etwas inspiriert hat oder Du ’ne Frage hast.

Sei Teil dieser Plattform.

Last but not least. Hiermit lade ich Dich ein Teil dieser Plattform zu sein.

Falls Du ein Gedicht hast, einen netten Text, einen Tripbericht oder eine ulkige Anekdote, die sich gut lesen lässt, fühl Dich frei, mir zukommen zu lassen, was immer Du für angemessen hälst.
Ich stelle die Plattform und das Drumherum, Du gibst mir nur Deinen Input inklusive der Formatierungswünsche und ich werde das ganze mit Hinweis auf Deinen Künstlernamen einbetten. 

Und nun… Viel Spaß beim Stöbern!

Dein Pinky

Schreib mir was.