In dunkler Nacht
Umhüllt von dem Zauber
In dunkler Nacht
Verteile ich die schönsten Rosen
Die ich gar hab selbst gemacht
Im Rausche der Romanze
tanzend um das Feuer
immer in Bewegung bleibend
die Flammen stets am Lodern haltend
Bis die Nacht mir doch den Rücken kehrt
den Mantel der Magie verwehrt
Der Tanz verliert an Schwung, wird bieder
Die Flammen brennen langsam nieder
Alsbald das wahre Antlitz eines Jeden
im nüchternen Tageslicht entblößt
Alle noch so feinen Tücken
nun an die Oberfläche rücken
Der Rausch ist schließlich abgeklungen
was hat er wohl gebracht
nebst dem fremd geword’nen Tänzer
doch bloße Sehnsucht nach der Nacht