Poesie

Lebensdurst

Lebensdurst Goldene Lichter fallen herab der Mond, in seiner vollen Pracht ein Beschützer unserer Zeit ich bin bereit, es anzugehen Muss es mir doch eingestehen hab’s gesehen, kann nicht mehr umdrehen.   Dort oben blüht ganz still ´ne Blume wohl platziert, wie gemalt schweigt dahin und strahlt dem Abendlicht entgegen trotzt der Kälte, trotzt dem […]

Lebensdurst Weiterlesen »

Herbst

Herbst Aus finsterem Walde kommend wo der Rest des Abendlichtes nur schwer durchzudringen vermag doch wohl genügt, um mir den Weg zu weisen. Den Weg hinaus, ins offene Feld, wo der Herbst mich letztlich überwältigt. Der Himmel düster, doch nicht mit Wolken übersäht, die Felder, Acker von schleierhaftem Dunst bezaubert. Die Luft ist kühl, kühler denn

Herbst Weiterlesen »

Der Vagabund

Der Vagabund In Gefilden frommer Sehnsucht verkehrt der freie Freigeist nicht nur um sich selbst kreist lieber hemmungslos ent-gleist Sorgenlos umherirrend verwirrend dahinläuft, ersäuft im Bad der Gefühlsekstase die Blase die nie platzt verschmatzt rollt und rollt sich ergießend austrollt,  gewollt sich verliert, ausprobiert am Trank der Hingabe sich auflöst in ätherische Gase der Zenit

Der Vagabund Weiterlesen »

Stille

Stille Silhouetten meiner Fantasie Am Horizont vereint In den Wolken scheint – die Ruhe zu weilen Frei vom Drang – zu Taten zu eilen   Getragen von festem Sediment Ein Ausblick, den man nicht verkennt Wo lebhaftes Grün und sesshafte Felsen mit der Sehnsucht nach Stille dahin verschmelzen   Selig ziert der Vogel den Mast

Stille Weiterlesen »

Das Ego

Das Ego Angekratzt und stets gekränkt sich im Sud der Gelüste selbst ertränkt trotzig und nicht einsichtig habgierig, widersetzt es sich Es malt und hält stets das für richtig was in Anbetracht der Lage nichtig, unerreichbar, unersichtlich scheint dabei das Einfache stets verneint Die Augen verbunden, sich weigernd zu sehen sucht es das Gift, will

Das Ego Weiterlesen »

Sehnsucht

Sehnsucht Du fühlst zu jener Stund ein Schmerz zärtlich stechend, es fleht dein Herz nach unergründlicher Weite im Leben ein wimmerndes Pochen, ein geerdetes Beben So fern es wirkt, und doch so nah so undurchdringlich, und doch so klar was war, das ist dir wohl gewiss was du vermisst – du nie vergisst. Alsbald dich

Sehnsucht Weiterlesen »

Der Ruessler

Der Rüßler                  Teil I Wie jeden morgen erwache ich unter grenzenlos chronischer Unlust in Begleitung eines grenzenlos unangenehmen Katers. Halb 6, Zeit zum Aufstehen, Zeit zum Arbeiten. Gedanken an die Arbeit lösen in mir Wellen all möglicher Emotionen, die der Mensch allgemein als „negativ“ bezeichnen würde. Doch

Der Ruessler Weiterlesen »